Schur (Zurek) polnische Kartoffel- bzw. Sauerteigsuppe





Portionsangabe:

8 Portionen / 4-6 Personen

Zutaten:

Zurek:
  • 6 gehäufte EL Roggenschrot bzw. Roggen Vollkornschrot
  • 500ml Wasser
  • 3 große Zehen Knoblauch
  • 1 Scheibe dunkles Brot, davon aber nur die Rinde

Fleisch:
  • 1 Bund Suppengrün bzw. Wurzelwerk (3 Karotten, 1 Scheibe Sellerie, 1 halbe Stange Lauch, Petersilie)
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1L Wasser
  • 500g Rindfleisch bzw. Rauchfleisch
  • Salz

Kartoffeln:
  • 600g Kartoffeln
  • Salz
  • reichlich Wasser

Zubereitung:

Grundzutat der Suppe ist der Zurek selbst, diesen stellt man aus dem oberen Teil der Zutatenliste her. Die Rinde der Scheibe Brot klein reißen oder hacken und zusammen mit dem Roggenschrot mit Wasser Verquirlen, die Knoblauchzehen mit einer Presse zerkleinern oder klein schneiden und zugeben. Diese dickflüssige Suppe muss nun 3-4 Tage warm (Zimmertemperatur) stehen und gären. Ca. 3 mal am Tag umrühren.

Ein weiterer Bestandteil der Suppe ist das Rindfleisch. Hierzu Karotten schälen und in Scheiben schneiden, Sellerie schälen und in kleine Würfel schneiden, Lauch bzw. Porree in Scheiben schneiden, Zwiebel schälen und achteln, Knoblauch pressen oder kleinscheiden. Das Fleisch mit dem Gemüse zusammen im Salzwasser Kochen lassen. Die Kochzeit ist je nach Topf unterschiedlich, ich sage pauschal mal 2h. Das Fleisch sollte schön weich sein und sich zerdrücken lassen bzw. fast schon zerfallen.

Wenn das Fleisch weich ist aus dem Topf nehmen und beiseite legen. Das Gemüse mit einem pürier Stab zerkleinern, wer es mag kann es aber auch so lassen wie es ist. Nun in die gegorene Roggenschrotsuppe mit einem Quirl einrühren und aufkochen, eventuell noch Wasser Zugeben wenn es zu dick wird. Das Fleisch klein schneiden und mit in die Suppe.

Letzter Punkt sind die Kartoffeln diese schälen und würfeln. Normal mit Salz in reichlich Wasser kochen, aber nicht zu weich es empfehlen sich Festkochende Kartoffeln. Diese nun ebenfalls mit in die Suppe geben. Mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.

Am besten schmeckt die Suppe aufgewärmt, also nicht gleich essen sondern lieber nochmal auskühlen lassen und erst kurz vor dem Verzehr nochmal erwärmen.

Quelle:

  • Langweilo's Rezepte
  • Rosemarie Richter 


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